Kurz gefasst
Microsoft To Do macht eine Sache gut: Listen. Du schreibst Aufgaben auf, hakst sie ab, und "Mein Tag" räumt jede Nacht auf. Es kostet nichts, es synchronisiert zuverlässig, und es zieht markierte E-Mails aus Outlook herein.
Was es nicht macht: Projekte mit Struktur, Notizen mit Inhalt, eine Tagesplanung, die mit Zeit rechnet. Wer das braucht, verteilt seine Arbeit auf To Do, OneNote, Outlook und irgendwann eine Excel-Tabelle. Aevo ist der Versuch, dafür eine einzige Fläche zu haben.
Die Unterschiede in einer Tabelle
| Aevo | Microsoft To Do | |
|---|---|---|
| Grundform | Board aus Kacheln | Listen mit Aufgaben |
| Teilaufgaben | ja, mit Gruppen und Fortschritt | Schritte, eine Ebene |
| Notizen | eigener Elementtyp mit Formatierung | Notizfeld an der Aufgabe |
| Projekte | eigener Typ, Aufgaben zuordenbar | Listen und Gruppen |
| Tagesplanung | rechnet mit freier Zeit aus dem Kalender | "Mein Tag", ohne Zeitrechnung |
| Verschobene Aufgaben | Aufmerksamkeitswert, Kachel färbt sich | bleibt unverändert in der Liste |
| KI | keine | Copilot im Microsoft-Umfeld |
| Outlook-Anbindung | Postfach und Kalender über Microsoft 365 | eng, gehört zum selben Haus |
| CalDAV | ja | nein |
| Anbieter | abacado IT Services, Deutschland | Microsoft |
| Datenstandort | EU (Irland), Server in Deutschland | je nach Mandant, siehe Microsoft |
| Preis | Free-Plan dauerhaft, Pro 5,00 Euro im Monat | kostenlos |
| Export | JSON, Markdown, CSV | über Microsoft-Graph-Werkzeuge |
Stand September 2026. Angaben zu Microsoft To Do beruhen auf öffentlich zugänglichen Informationen des Anbieters und können sich ändern.
Was Microsoft To Do besser kann
- Es kostet nichts und ist in jedem Microsoft-365-Konto enthalten.
- Outlook-Nähe. Eine markierte E-Mail wird ohne Umweg zur Aufgabe, geteilte Listen funktionieren im Team.
- Es ist überall. Windows, Mac, iOS, Android, Web, alles vom selben Anbieter.
Wenn dein Arbeitstag in Outlook stattfindet und deine Aufgaben kurze Stichworte sind, gibt es wenig Grund zu wechseln.
Was Aevo anders macht
Aufgaben mit Substanz. Eine Kachel trägt Beschreibung, Teilaufgaben in Gruppen, Aufwand, Priorität, Projektzuordnung und Kommentare. In To Do hast du einen Titel, ein paar Schritte und ein Notizfeld.
Notizen als eigene Elemente. Formatierter Text, der neben der Aufgabe liegt statt in OneNote. Der Umweg über ein zweites Programm fällt weg: Aufgaben und Notizen in einer Anwendung.
Ein Tag hat eine Größe. Aevo liest deine Termine und rechnet aus, wie viel Zeit heute übrig bleibt. Dann zeigt es, welche Aufgaben davon noch hineinpassen. "Mein Tag" nimmt so viele Aufgaben an, wie du hineinlegst, und sagt nie, dass es zu viele sind.
Verschobenes bleibt sichtbar. Was du dreimal auf morgen schiebst, wird in Aevo größer statt leiser. Eine Liste zeigt das nirgends an.
Kalender, ohne an Microsoft gebunden zu sein. Microsoft 365 wird unterstützt, CalDAV ebenso. Wenn du das Konto wechselst, bleibt dein Board, wo es ist. Dazu: Kalender über CalDAV und Microsoft 365.
Kein Copilot. Aevo hat keinen Assistenten und gibt deine Inhalte an keinen Dienst weiter. Warum das so bleibt.
Wenn du wechseln willst
- In To Do die Listen durchgehen und entscheiden, was wirklich weiterläuft.
- In Aevo die Projekte anlegen und offene Aufgaben eintragen, mit einem Datum, an dem du daran arbeiten willst.
- Microsoft 365 verbinden, dann kommen Termine und markierte E-Mails weiter herein.
Einen automatischen Import gibt es nicht. Die meisten To-Do-Listen sind zur Hälfte Karteileichen, das Abtippen sortiert sie aus.
Für wen welches Werkzeug
Microsoft To Do passt, wenn du im Outlook-Alltag bist, kurze Listen führst, im Team teilst und nichts bezahlen willst.
Aevo passt, wenn deine Aufgaben mehr sind als eine Zeile, wenn Notizen dazugehören, wenn du wissen willst, was heute realistisch noch geht, und wenn deine Daten in der EU bleiben sollen. Preise ansehen oder kostenlos anfangen.