Das Problem mit Team-Software für Einzelne
Todoist, Asana, ClickUp und die übrigen sind für Teams gebaut. Das prägt jede Ecke: Aufgaben werden zugewiesen, Projekte haben Mitglieder, es gibt Kommentarverläufe, Benachrichtigungen und Berechtigungen. Als Einzelperson trägst du diesen Überbau mit, ohne je etwas davon zu brauchen.
Dazu kommt die Preislogik. Team-Software rechnet pro Platz, und der erste Platz ist selten günstig. Du zahlst einen Preis, der für eine Agentur mit zwölf Leuten kalkuliert wurde.
Aevo ist für eine Person gebaut. Es gibt keine Zuweisung, keine Rollen, keine Einladungen. Was es dafür gibt, ist unten beschrieben.
Mandate und Privates auseinanderhalten
Der praktische Kern für Selbstständige sind Arbeitsbereiche. Jeder ist ein eigenes Board mit eigenen Projekten, Aufgaben und Notizen. Typische Aufteilung:
- ein Arbeitsbereich je größerem Kunden oder Mandat,
- einer für den eigenen Betrieb: Buchhaltung, Steuer, Versicherungen, Akquise,
- einer für privat.
Beim Wechsel siehst du nur, was zu diesem Bereich gehört. Das ist nicht bloß Ordnung: Wer mit Mandanten arbeitet, will beim Bildschirmteilen nicht die Aufgaben eines anderen Kunden im Bild haben.
Im Free-Plan gibt es einen Arbeitsbereich, in Pro mehrere.
Was im Free-Plan enthalten ist
Free ist kein Testzeitraum und läuft nicht ab. Enthalten sind das Board mit Aufgaben, Notizen und Projekten, die Zoom-Ansicht mit beliebig tiefen Teilaufgaben, Prioritäten und Zeitschätzungen, wiederkehrende Aufgaben und Erinnerungen sowie der Aufmerksamkeitswert. Begrenzt sind die Mengen: drei Projekte, zehn Notizen, ein Arbeitsbereich, Erledigtes der letzten 30 Tage.
Für eine Person mit zwei, drei laufenden Vorhaben reicht das oft dauerhaft. Wo es nicht reicht, kostet Pro 5,00 Euro im Monat oder 50,00 Euro im Jahr, jeweils inklusive Umsatzsteuer. Das ist ein Preis, der für eine Person kalkuliert ist.
Was an Pro für Selbstständige zählt
Kalender-Anbindung. CalDAV und Microsoft 365. Deine Termine liegen neben den Aufgaben, und die Tagesplanung rechnet mit der Zeit, die zwischen den Terminen tatsächlich übrig ist: realistische Tagesplanung.
Postfach im Board. Kundenmails werden zu Aufgaben, statt im Posteingang als Merkposten liegen zu bleiben: E-Mail in eine Aufgabe umwandeln.
Vollständige Historie. Wenn ein Kunde nach vier Monaten fragt, wann etwas gemacht wurde, findest du es. Im Free-Plan reichen die erledigten Aufgaben 30 Tage zurück.
Unbegrenzte Projekte und Notizen. Ab dem vierten laufenden Mandat unvermeidlich.
Rechnung, Umsatzsteuer, Kündigung
Für die Buchhaltung relevant: Der Verkauf läuft über Paddle als Merchant of Record. Du bekommst eine elektronische Rechnung mit gesondert ausgewiesener Umsatzsteuer an die E-Mail-Adresse aus dem Bestellvorgang. Der Steuersatz richtet sich nach deinem Sitzland und wird im Bestellvorgang ausgewiesen.
Es gibt keine Mindestlaufzeit über die gebuchte Periode hinaus. Gekündigt wird über die Schaltfläche im Fußbereich jeder Seite, über das Kundenportal in der App oder formlos per E-Mail. Die erste Zahlung eines Abos wird auf Anfrage ohne Angabe von Gründen erstattet.
Wo Aevo nicht passt
Ehrlicherweise: Sobald du jemanden einstellst oder regelmäßig mit einer Assistenz arbeitest, brauchst du Zuweisungen und geteilte Sicht. Die gibt es hier nicht und sind auch nicht geplant. Ebenso wenig gibt es Zeiterfassung mit Stundenabrechnung, Angebote oder Rechnungsschreibung. Aevo plant deine Arbeit, es fakturiert sie nicht.
Wenn dein Betrieb aus dir besteht und das auf absehbare Zeit so bleibt, ist genau das der Punkt. Preise ansehen oder kostenlos anfangen.