Das Problem mit Team-Software für Einzelne
Todoist, Asana, ClickUp und die übrigen sind für Teams gebaut. Das prägt jede Ecke. Aufgaben werden zugewiesen, Projekte haben Mitglieder, es gibt Kommentarverläufe, Benachrichtigungen und Berechtigungen. Als Einzelperson trägst du das alles mit, ohne je etwas davon zu brauchen.
Dazu kommt die Preislogik. Team-Software rechnet pro Platz, und der erste Platz ist selten günstig. Du zahlst einen Preis, der für eine Agentur mit zwölf Leuten kalkuliert wurde.
Aevo ist für eine Person gebaut. Keine Zuweisung, keine Rollen, keine Einladungen.
Mandate und Privates auseinanderhalten
Der praktische Kern für Selbstständige sind Arbeitsbereiche. Jeder ist ein eigenes Board mit eigenen Projekten, Aufgaben und Notizen. Eine typische Aufteilung:
- ein Arbeitsbereich je größerem Kunden oder Mandat,
- einer für den eigenen Betrieb: Buchhaltung, Steuer, Versicherungen, Akquise,
- einer für privat.
Beim Wechsel siehst du nur, was zu diesem Bereich gehört. Wer mit Mandanten arbeitet, will beim Bildschirmteilen nicht die Aufgaben eines anderen Kunden im Bild haben.
Im Free-Plan gibt es einen Arbeitsbereich, in Pro beliebig viele.
Was im Free-Plan enthalten ist
Free ist kein Testzeitraum und läuft nicht ab. Enthalten sind das Board mit Aufgaben, Notizen und Projekten, die Zoom-Ansicht mit beliebig tiefen Teilaufgaben, Ziele, Prioritäten und Zeitschätzungen, wiederkehrende Aufgaben, der Aufmerksamkeitswert und die vollständige Aufgabenhistorie. Notizen sind nicht begrenzt. Begrenzt sind nur fünf Projekte und ein Arbeitsbereich.
Für eine Person mit einer Handvoll laufender Vorhaben reicht das oft dauerhaft. Wo es nicht reicht, kostet Pro 7,00 Euro im Monat oder 70,00 Euro im Jahr, jeweils inklusive Umsatzsteuer.
Was an Pro für Selbstständige zählt
Kalender-Anbindung. CalDAV und Microsoft 365. Deine Termine liegen neben den Aufgaben, und die Tagesplanung rechnet mit der Zeit, die zwischen den Terminen übrig ist: realistische Tagesplanung.
Postfach im Board. Kundenmails werden zu Aufgaben, statt im Posteingang als Merkposten liegen zu bleiben: E-Mail in eine Aufgabe umwandeln.
Dateien und Erinnerungen. Angebote, Verträge und Aufnahmen hängen an der Aufgabe, zu der sie gehören. Fristen melden sich von selbst.
Unbegrenzte Projekte und Arbeitsbereiche. Ab dem sechsten laufenden Mandat unvermeidlich.
Rechnung, Umsatzsteuer, Kündigung
Für die Buchhaltung: Der Verkauf läuft über Paddle als Merchant of Record. Du bekommst eine elektronische Rechnung mit gesondert ausgewiesener Umsatzsteuer an die E-Mail-Adresse aus dem Bestellvorgang. Der Steuersatz richtet sich nach deinem Sitzland und wird im Bestellvorgang ausgewiesen.
Es gibt keine Mindestlaufzeit über die gebuchte Periode hinaus. Gekündigt wird über die Schaltfläche im Fußbereich jeder Seite, über das Kundenportal in der App oder formlos per E-Mail. Die erste Zahlung eines Abos wird auf Anfrage ohne Angabe von Gründen erstattet.
Wo Aevo nicht passt
Sobald du jemanden einstellst oder regelmäßig mit einer Assistenz arbeitest, brauchst du Zuweisungen und geteilte Sicht. Die gibt es hier nicht und sind auch nicht geplant. Ebenso wenig gibt es Zeiterfassung mit Stundenabrechnung, Angebote oder Rechnungsschreibung. Aevo plant deine Arbeit, es fakturiert sie nicht.