E-Mail in eine Aufgabe umwandeln

Der Posteingang ist die Aufgabenliste, die dir andere Leute schreiben. Solange Mails als Merkposten ungelesen bleiben, führst du zwei Listen und traust keiner von beiden.

Der Posteingang als heimliche Aufgabenliste

Fast jeder macht es. Eine Mail, aus der Arbeit folgt, bleibt ungelesen oder wird markiert. Damit wird der Posteingang zur zweiten Aufgabenliste, und zwar zu einer schlechten.

Er hat die falschen Eigenschaften. Mails sind nach Eingang sortiert, nicht nach Dringlichkeit. Eine Mail hat keinen Aufwand und kein Datum, an dem du daran arbeiten willst. Sie lässt sich nicht in Schritte zerlegen. Und sie mischt sich mit Newslettern und Rechnungen, die keine Arbeit sind.

Schwerer wiegt die Doppelung. Wer Aufgaben teils in einer Liste und teils im Postfach führt, kann keiner von beiden trauen. Also schaut man in beide, mehrmals täglich.

Was das Postfach im Board macht

Aevo holt Nachrichten über IMAP oder über ein verbundenes Microsoft-365-Konto ins Board. Aus einer Nachricht wird eine Kachel wie jede andere. Ab da kann sie, was eine Mail nicht kann:

Im Postfach bleibt, was nur Information ist. Auf dem Board landet, woraus Arbeit folgt.

Wie der Abruf funktioniert

Drei Punkte, die man vorher wissen sollte.

Der Abruf erfolgt auf deine Anfrage. Es läuft kein Dienst, der dein Postfach dauerhaft mitliest. Du stößt den Abruf an, wenn du ihn brauchst.

Er ist auf die letzten 50 Nachrichten begrenzt. Das Postfach im Board ist kein Mailarchiv, sondern ein Übergabepunkt für das, was gerade hereinkommt.

Die Zugangsdaten liegen verschlüsselt. IMAP-Server, Port, Benutzername und Passwort werden mit AES-256 über pgcrypto verschlüsselt gespeichert. Bei Microsoft 365 läuft die Anmeldung über OAuth 2.0. Dort bekommt Aevo Zugriffs- und Aktualisierungstoken, aber nie dein Passwort.

Die Integration ist freiwillig und muss aktiv eingerichtet werden. Trennst du sie in den Einstellungen, werden die Zugangsdaten gelöscht. Was im Einzelnen verarbeitet wird, steht in Ziffer 9 und 11 der Datenschutzerklärung. Die Verarbeitungskette insgesamt ist unter Aufgabenverwaltung und DSGVO beschrieben.

Wenn du ein Postfach mit Mandantenkorrespondenz anbindest, gibst du damit personenbezogene Daten Dritter in ein weiteres System. Das ist zulässig und dokumentiert, gehört aber in dein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten.

Zusammen mit dem Kalender

Postfach und Kalender ergeben erst gemeinsam einen vollständigen Tag. Der Kalender liefert die Termine und damit die freie Zeit, das Postfach die Arbeit, die von außen hereinkommt. Auf dem Board liegt beides neben dem, was du dir selbst vorgenommen hast. Mehr dazu unter realistische Tagesplanung und Kalender über CalDAV und Microsoft 365.

Was es nicht ist

Aevo ist kein E-Mail-Programm. Du schreibst darin keine Antworten, es gibt keine Ordnerverwaltung, keine Signaturen und keine Suche über Jahre. Dein Mailprogramm bleibt, wo es ist. Die Integration nimmt nur das heraus, woraus Arbeit wird.

Das Postfach im Board gehört zu Pro, 7,00 Euro im Monat oder 70,00 Euro im Jahr inklusive Umsatzsteuer. Preise ansehen.

Häufige Fragen

Wie kommt eine E-Mail nach Aevo?

Über IMAP mit deinen Zugangsdaten oder über ein verbundenes Microsoft-365-Konto. Beides richtest du selbst in den Einstellungen ein.

Liest Aevo mein Postfach dauerhaft mit?

Nein. Der Abruf erfolgt nur auf deine Anfrage und ist auf die letzten 50 Nachrichten begrenzt.

Wie werden meine IMAP-Zugangsdaten gespeichert?

Verschlüsselt mit AES-256 über pgcrypto. Bei Microsoft 365 gibt es gar kein Passwort: Die Anmeldung läuft über OAuth 2.0, gespeichert werden nur Zugriffs- und Aktualisierungstoken.

Kann ich aus Aevo heraus auf E-Mails antworten?

Nein. Aus der Nachricht wird eine Aufgabe; geantwortet wird weiterhin in deinem E-Mail-Programm.

Was passiert, wenn ich die Integration trenne?

Die gespeicherten Zugangsdaten beziehungsweise Token werden gelöscht. Aufgaben, die bereits aus Mails entstanden sind, bleiben als normale Kacheln auf dem Board.

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